Beobachten Sie Ihre Kinder

Auch Kinder können bereits von Laktose-Intoleranz (Milchzucker- Unverträglichkeit) betroffen sein. Wenn Sie also selbst keinen Milchzucker vertragen, macht es Sinn, einmal darauf zu achten, ob Ihre Kinder ähnliche Beschwerden haben wie Sie selbst. In den meisten Fällen wird die Veranlagung zur Laktose-Intoleranz vererbt.

Glücklicherweise sind die Magen-Darm-Probleme bei Kindern oft weniger stark ausgeprägt als bei Erwachsenen – häufig können sie geringe Mengen Milchzucker gut vertragen. Gerade Kindern fällt es jedoch schwer, ihre Beschwerden richtig einzuordnen, deshalb ist es besonders wichtig, ihnen dabei zu helfen. Ein Besuch beim Kinderarzt kann hier sinnvoll sein. Er kann beispielsweise – auch schon bei kleinen Kindern – den H2-Atemtest durchführen.

Laktase-Tabletten – eine gute Alternative für Jugendliche

Auch Kinder mit Laktose-Intoleranz sollten zumindest teilweise auf milchzuckerhaltige Lebensmittel verzichten. Doch gerade für Heranwachsende ist es problematisch, wenn Milchprodukte als wichtige Calciumquelle fehlen. Jugendliche leiden zudem besonders darunter, wenn sie durch diese spezielle "Diät" in ihrer Bezugsgruppe oder in der Schule auffallen. Gerade für sie bieten sich deshalb Laktase-Kautabletten an.

Übrigens

Für Kinder von 3 bis 12 Jahren kann ein Laktase-Präparat von der Krankenkasse erstattet werden.

Wenn Ihr Kind tatsächlich eine Laktose-Intoleranz hat, lassen sich die Beschwerden genau wie bei Erwachsenen im Allgemeinen gut in den Griff kriegen, und unangenehme Folgen können vermieden werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.