Häufig: Lebensmittel-Unverträglichkeiten

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind verbreitet, werden aber oft nicht erkannt. Dabei kann der Körper bestimmte Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe nicht ausreichend verwerten - z. B. Milchzucker (Laktose).
Wichtig: Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sollten nicht mit Allergien (z. B. gegen Milcheiweiß) verwechselt werden. Bei einer Allergie handelt es sich um eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems, die vor allem Veränderungen der Haut und der Atemwege verursacht (z. B. Ausschlag oder "Triefnase").
Vor allem, wenn der Bauch immer wieder "verrückt spielt", kann dies ein Zeichen für eine Unverträglichkeit sein. Die häufigsten Formen sind die Fruchtzucker-Unverträglichkeit, die Histamin-Unverträglichkeit - und vor allem die Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit).

Vorsicht mit Diagnose "Reizdarm"!

Wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall bezeichnet man heute häufig als "Reizdarm-Symptomatik". Als Ursachen werden psychische Belastung, Störungen der Darmbewegung und eine Überempfindlichkeit des Darms angenommen. Häufig steckt hinter den Beschwerden jedoch eine Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.